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Motiviert zum Saison-Finale

06.03.2008

Ronny Ackermann hat den Sieg in der Weltcup-Gesamtwertung bereits sicher. Vor dem Finale in Oslo führt er uneinholbar vor Bill Demong. Dennoch geht Ronny motiviert an den Start: Am Sonntag will er im Sprintrennen über 7,5 km noch um die kleine Kristallkugel kämpfen. Ronny liegt nur einen Zähler hinter dem Amerikaner Demong.


Zeitplan Oslo (NOR):

08.03.2008, Sa., Einzel 15 km, HS 130, 12:00/15:45 MEZ
09.03.2008, So., Sprint 7,5 km, HS 130, 10:30/11:40 MEZ


Aufstellung:

Ronny Ackermann (Rhöner WSV Dermbach)
Christian Beetz (SV Biberau)
Tom Beetz (SV Biberau)
Tino Edelmann (SCM Zella-Mehlis)
Eric Frenzel (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
Andreas Günter (SV Baiersbronn)
Georg Hettich (ST Schonach)
Björn Kircheisen (WSV Johanngeorgenstadt)
Steffen Tuss (SK Winterberg)


Aktuelle Statements/Infos:


Matthias Menz (WSV Oberhof 05) und Sebastian Haseney (SCM Zella-Mehlis) werden beim letzten Weltcup der Kombinierer fehlen. „Bei Sebastian macht sich nun doch bemerkbar, dass er im Sommer einiges an Trainingsausfall zu verzeichnen hatten. Außerdem war er zuletzt leicht angeschlagen. Und Matthias ist ebenfalls nicht mehr so frisch, wie es notwendig wäre“, erklärte Bundestrainer Hermann Weinbuch. Auf einen Weltcupeinsatz dürfen sich derweil die Junioren Steffen Tuss und Andreas Günter freuen. „Beide haben sich durch ihre guten Leistungen bei der JWM ein Startrecht gesichert. Jetzt wollen wir ihnen auch die Gelegenheit geben, ein wenig Erfahrung im Weltcup zu sammeln.“

Bundestrainer Hermann Weinbuch:
„Nach dem Gewinn des Gesamtweltcups und der Nationenwertung freuen wir uns umso mehr auf das Weltcupfinale in Oslo. Die Mannschaft ist noch immer gut drauf und der eine oder andere möchte zum Schluss sicher noch einmal eine Top-Platzierung erreichen. Vor allem Ronny hat noch ein großes Ziel. Denn in der Sprintwertung liegt er noch einen Punkt zurück auf Rang zwei. Vielleicht gelingt ihm ja auch hier noch einmal ein Überholmanöver. Unabhängig davon haben wir in diesem Jahr schon mehr erreicht, als wir uns vorgenommen hatten - trotz der zu Beginn der Saison sehr hoch gesteckten Ziele. Mit vier unterschiedlichen Weltcupsiegern und gleich sieben Athleten, die in diesem Winter zumindest einmal einen Platz unter den Top-Sechs belegten, sind wir in der Spitze inzwischen sehr gut aufgestellt.“

Quelle: DSV vom 05. März 2008