Auf ein Neues – in Trondheim
05.12.2008
Die Kombinierer gastieren weiterhin im hohen Norden Europas. Am kommenden Wochenende steht der Weltcup in Trondheim auf dem Programm. Mit einem Sieg und einem 12. Platz ist Ronny Ackermann gut die Saison gestartet und kann am Samstag und Sonntag unter anderem die beiden in der Gesamtwertung vor ihm liegenden Finnen Anssi Koivuranta und Janne Ryynaenen ins Visier nehmen.
An einen weiteren Durchmarsch der Youngsters aus dem hohen Norden glaubt Hermann Weinbuch allerdings nicht: "Die Bedingungen in Kuusamo waren sicher nicht die einfachsten. Aber gerade die Finnen haben es eben dort auch verstanden, ihre Sprünge herunterzubringen. Ich bin mir allerdings sicher, dass bei stabileren Verhältnissen sehr bald wieder andere Namen ganz oben auf den Ergebnislisten auftauchen werden."In jedem Fall versprechen die Auftritte von Ackermann und Co. wieder Spannung von der Schanze und in der Loipe.
Bereits am vergangenen Wochenende haben jeweils 1,6 Millionen TV-Zuschauer am Samstag und am Sonntag die Langlaufentscheidungen der Nordischen Kombinierer im deutschen TV-Sender ZDF verfolgt. Damit erzielten die Winterzweikämpfer beim Saisonauftakt im finnischen Kuusamo jeweils die höchsten Einschaltzahlen aller Wintersportarten.
Startzeiten im TV:
Samstag, 6.12.
Springen / 14.00 Uhr / ARD sport extra
10 km Lauf / 16.15 Uhr / ARD sport extra
Sonntag, 7.12.
Springen und Lauf / 15.20 Uhr / ARD sport extra
Das DSV-Aufgebot:
Ronny Ackermann (Rhöner SC Dermbach)
Tom Beetz (SV Biberau)
Tino Edelmann (SCM Zella-Mehlis)
Eric Frenzel (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
Andreas Günter (SV Baiersbronn)
Sebastian Haseney (SCM Zella-Mehlis)
Georg Hettich (ST Schonach)
Björn Kircheisen (WSV Johanngeorgenstadt)
Bundestrainer Herrmann Weinbuch:
„Mit drei verschiedenen Sportlern unter den Top-6 sind wir gut in die Saison eingestiegen. Vor allem läuferisch kann man sicher festhalten, dass wir uns wieder auf Weltspitzen-Niveau bewegen. Im Springen müssen wir jetzt in den kommenden Wettkämpfen weiter an unserer Stabilität arbeiten, wobei die Bedingungen in Kuusamo sicher nicht die einfachsten waren. Aber gerade die Finnen haben es eben dort auch verstanden, ihre Sprünge herunterzubringen. Ich bin mir allerdings sicher, dass bei stabileren Verhältnissen sehr bald wieder andere Namen ganz oben auf den Ergebnislisten auftauchen werden. Dazu gehören dann hoffentlich auch diejenigen von uns, bei denen es in Kuusamo noch nicht so recht geklappt hat. Das sehe ich als unsere nun wichtigste Aufgabe an: Dass auch diese Sportler wieder zur Weltspitze aufschließen. Aber nach den Eindrücken im Training bin ich da recht zuversichtlich.


