Val di Fiemme: Mit dem Springen zufrieden, mit dem Laufen nicht

12.01.2010

Für das Springen zieht Ronny nach seiner Krankheit in Val di Fiemme eine positive Bilanz. Die Technik stimmt, es sieht in den Videoanalysen sogar besser aus, als im Vorjahr, in dem er den Sprungwettkampf gewinnen konnte. Momentan ist noch der Anstellwinkel zu flach, so das Ronny im ersten Flugteil Höhe verliert.
Dieses Problem kann man aber möglicherweise noch mit Feintuning am Ski- Bindungssystem kurzfristig lösen. (Sein Lieblingsski, der hier besser war, ist leider im Trainingslager kurz vor Saisonbeginn kaputt gegangen.)
Doch es bleibt kaum Zeit zum Testen, denn es gibt fast nur noch die Probesprünge, in denen man sich eigentlich auf die Schanze einstellen will.

Mehr Sorgen macht Ronny derzeit sein Zustand beim Laufen. Mit seiner Laufleistung, insbesondere mit der Spritzigkeit, war er unzufrieden und von den Plätzen natürlich entsprechend enttäuscht.

Er hat im Unterschied zu Oberhof beide Laufwettbewerbe beendet und will die verbleibenden Weltcups natürlich weiterarbeiten und sein Bestes geben.

Daumen drücken!

Peter Anacker