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Zwangspause für Ackermann und Co.

11.12.2008

Die abgesagten Weltcups der Nordischen Kombinierer in Liberec am 13. und 14.12. werden nicht an einen anderen Ort verlegt. Für Weltmeister Ronny Ackermann und Co bedeutet die Absage eine unfreiwillige Zwangspause.

"In der Kürze der Zeit ist es uns nicht gelungen, einen Ersatz-Ausrichter zu finden", sagte der im Weltverband FIS zuständige Renndirektor Walter Hofer dem Sport-Informations-Dienst (sid). "Möglich ist es weiterhin, dass wir im Verlauf des Winters die Rennen noch nachholen."
 
Zunächst war Pragelato bei Turin, Austragungsort bei den Olympischen Spiele 2006, als Alternative im Gespräch. Dort gastieren auch die Skispringer am kommenden Wochenende. Die beiden nächsten Weltcups in der Nordischen Kombination finden nun am 20./21. Dezember in Ramsau am Dachstein statt. Danach ist am 27./28. Dezember Oberhof in Thüringen der Ausrichter.
 
Herrmann Weinbuch: „Die Absage ist für uns und unsere Sportart natürlich nicht gerade erfreulich. Aber trotz vielerlei Bemühungen war es wohl einfach nicht zu schaffen, den Weltcup an einen anderen Ort zu verlegen. Wir versuchen nun das Beste aus der Zwangspause zu machen und trainieren zunächst einmal eine Woche an den Stützpunkten. Am Sonntag werden wir dann bereits frühzeitig nach Ramsau reisen, um uns dort noch einmal für einige Tage gezielt auf der Schanze vorzubereiten und an unserer Sprungform zu arbeiten. Insgesamt fahren wir mit neun Athleten nach Ramsau. Johannes Rydzek und Andreas Günter werden dann beim letzten Weltcup des Jahres voraussichtlich jeweils einen Einsatz bekommen.“ (Quelle: DSV)