Ronny Ackermann: die WM im Visier

Für den Thüringer soll es bald wieder bergauf gehen

Erleichterung nach Gesundheits-Check

23.01.2009

Ronny Ackermann kann aufatmen. Nach dem medizinischen Rundum-Check gestern in der Erfurter Klinik gab es grünes Licht für die Fortsetzung des Aufbautrainings.

"Ich wurde komplett auf den Kopf gestellt", sagt Ronny Ackermann nach den ausgiebigen Untersuchungen, die gestern Vormittag im Klinikum in Erfurt durchgeführt wurden. Zu hohe Pulswerte bei den Trainingseinheiten hatten den Thüringer dazu bewogen, nach einer Virusinfektion mögliche Gesundheitsrisiken auszuschließen. So wurden zahlreiche Tests gemacht, die etwa eine Beinträchtigung des Herzmuskels feststellen sollten. Die gute Nachricht: Alle Werte passen, Ronny kann sein Training fortsetzen.

"Ich war sehr erleichtert. Man weiß ja nie, was nach einem Virus hängen bleibt und der ungewohnt hohe Puls hat mich schon nachdenklich gemacht. Jetzt habe ich erstmal Gewissheit, dass nichts Schlimmeres dahintersteckt. Die Erholung von der Krankheit dauert eben seine Zeit." Deshalb soll es in den nächsten Wochen langsam, aber stetig vorangehen. Mit kurzen, aber intensiven Einheiten mit anschließenden Regenerationsphasen will Ronny wieder in Form kommen.

"Ich bin jemand der positiv denkt und daher bin ich optimistisch, dass die Zeit bis zur WM noch reicht. Natürlich ist es nicht optimal, wenn man sich fast die ganze Saison mit einer hartnäckigen Krankheit herumschlägt. Aber es ist nun mal so und deshalb werde ich versuchen, das Beste aus der Situation zu machen", sagt der amtierende Weltmeister.

Am Sonntag beziehen Ackermann und Trainer Hermann Weinbuch gemeinsam mit der kompletten Mannschaft ein Trainingscamp in Hinterzarten . Vom Schwarzwald aus erfolgt dann die Abreise zum kommenden Weltcup in Chaux Neuve (FRA / 31.1.-1.2.).